Das Santokumesser, der ideale Küchenhelfer

Santokumesser stammen ursprünglich aus Japan. Dort finden sie als Universalmesser Verwendung und fehlen in keinem Haushalt. Das japanische Wort „Santoku“ bedeutet frei übersetzt „Drei Tugenden“, womit auf die drei Haupteinsatzmöglichkeiten: zerteilen, schneiden und hacken verwiesen wird.

Der Testsieger Santokumesser

Testsieger Santokumesser

Ein Santokumesser:

  • verfügt über eine sehr gut ausbalancierte Klinge
  • ist üblicherweise zwischen 13 und 20 Zentimeter lang,
  • besitzt eine etwa drei Zentimeter breite Klinge,
  • besitzt keine Spitze, sondern ist stattdessen am Ende gebogen.
  • liegt stets komplett auf dem Schneidebrett auf
  • -gehört nicht in den Geschirrspüler

Einsatzmöglichkeiten der Santokumesser

japanisches Küchenmesser

SekiRyu – Traditionelles japanisches Küchenmesser – Santoku


Santokumesser können für die allermeisten Küchenarbeiten eingesetzt werden. Insbesondere eignen sie sich vorzüglich für das schnelle und präzise Zerkleinern und Würfeln von Gemüse, Obst, Pilzen, Fisch oder Fleisch. Das Würfeln von Zwiebeln und Zerhacken von Kräutern geht damit genauso leicht von der Hand wie das Schneiden sehr harten Gemüses, roher Kartoffeln sowie Fisch oder Fleisch. Sie eignen sich aber auch ganz hervorragend für das Schneiden hauchdünner Gemüse- Obst- und Pilzscheiben sowie das eigenhändige Herstellen von Hackfleisch.

Weitere Vorteile von Santokumessern sind Folgende:

  • Da sie sehr leicht und gut ausbalanciert sind, lässt sich mit ihnen schneller und präziser arbeiten als mit herkömmlichen Messern, auch ermüdet die Hand nicht so schnell.
  • Das Wiegen des Messers während des Zerkleinerns entfällt, denn mit Santokumessern wird nur in eine Richtung gearbeitet. Damit gelingt insbesondere das Würfeln, Hacken und Schneiden von Scheiben deutlich schneller.
  • Santokumesser sind universal einsetzbar. Mit ihnen können Sie sowohl fast alle Obst- und Gemüsesorten, als auch Fisch und knochenloses Fleisch bearbeiten.

Was macht das Santokumesser so einzigartig?

KAI Küchenmesser SHUN PREMIER Tim Mälzer Serie Santoku

KAI Küchenmesser SHUN PREMIER Tim Mälzer Serie Santoku


Santokumesser werden manchmal auch als Schafsfußmesser bezeichnet, da deren optisch prägnante Klinge am Ende leicht gebogen ist und dadurch ein wenig an einen Schafshuf erinnert. Santokumesser eignen sich mit ihrer sehr dünnen und relativ breiten Klinge auch zum Zerhäckseln von Kräutern.

Noch idealer sind sie jedoch für Tätigkeiten, bei denen eine schnelle und gerade Vorwärtsbewegung gefragt ist, also beim Scheiben schneiden und Zerkleinern. Dafür brauchen Sie zunächst vielleicht etwas Übung. Wenn Sie den Trick jedoch erst einmal heraus haben, arbeiten Sie damit weitaus schneller und präziser als mit herkömmlichen Messern.

Ein weiterer, großer Vorteil eines Santokumessers besteht darin, dass sich dessen relativ breite Klinge wunderbar dafür eignet, Schnittgut von winzigen, zerhackten Pfefferkörnern bis hin zu großen Gemüsescheiben aufzunehmen und etwa in eine Pfanne zu bugsieren, ohne dabei das Schneidebrett zu bewegen oder gar zu zerkratzen.

Aus welchem Material sollte die Klinge bestehen?

Hochwertige Santokuklingen bestehen aus Edelstahl, Karbon, Keramik oder Titan. Andere Materialien sind eher selten.

Die allermeisten Santokuklingen bestehen aus Edelstahl und sind entsprechend preiswert. Edelstahl ist weit weniger rostanfällig als Karbon, verliert allerdings auch etwas schneller an Schärfe. Karbon-, oder Kohlenstoffstahlklingen sind sehr haltbar. Sie bleiben sehr lange scharf und lassen sich auch recht einfach nachschärfen. Dafür rostet Karbon etwas schneller als Edelstahl. Daher sollten Sie Karbonklingen nach jedem Gebrauch umgehend reinigen und abtrocknen. Keramikmesser benötigen praktisch keinerlei Pflege. Die starren Klingen sind nicht biegsam, bleiben dafür jedoch über Jahre hinweg äußerst scharf. Daran sowie an das extrem niedrige Gewicht muss man sich allerdings erst einmal gewöhnen. Auch besteht – wie bei allen Keramikklingen – auch bei keramischen Santokus die Gefahr, dass sie beim Runterfallen zerbrechen. Titanklingen sind ebenso schön wie hochwertig und damit eine Zierde für jede Küche. Zwar sind sie trotz ihres Namens auch nicht robuster als Edelstahlklingen, bleiben dafür aber sehr lange scharf und sind extrem biegsam. Auch nehmen sie keine fremden Gerüche an.

Aus welchem Material sollte der Griff bestehen?

Wüsthof Classic Ikon Santoku-Messer 17cm

Wüsthof Classic Ikon Santoku-Messer 17cm


Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Griff gut in Ihrer Hand liegt und rutschfest ist. Vorhandene Vertiefungen oder Einkerbungen können dabei sehr hilfreich sein. Plastikgriffe erweisen sich als grundsätzlich „griffig“, zudem sind sie gleichermaßen preisgünstig wie pflegeleicht. Holzgriffe können in optischer Hinsicht punkten und liegen sehr angenehm in der Hand. Dafür benötigt Holz etwas Extrapflege. Insbesondere sollte es nicht allzu lange mit Wasser in Berührung kommen, und daher nach Gebrauch umgehend abgetrocknet werden. Daher, und weil Edelstahlgriffe von Natur aus etwas rutschiger sind, bevorzugen die allermeisten Profiköche Klingengriffe, die aus einer Kombination von Holz- und Plastikelementen bestehen. Diese bieten ein ideales Verhältnis aus Griffigkeit, Langlebigkeit und erforderlichem Pflegeaufwand.